Sehenswürdigkeiten
Residenz und Hofgarten Würzburg
Die Residenz der Würzburger Fürstbischöfe wurde 1720 – 1744 nach Plänen von Balthasar Neumann errichtet. Sie zählt zu den glanzvollsten Fürstenhöfen Europas. Der Bau gilt als Meisterwerk des Barock und ist seit 1982 Weltkulturerbe der UNESCO. Es ist eines der der bedeutendsten Schlösser Europas. Bei der Zerstörung der Stadt am 16. März 1945 blieben nur das Treppenhaus, der Weiße Saal, Kaisersaal und Gartensaal erhalten. Der Wiederaufbau des gesamten Schlosses dauerte nahezu 40 Jahre. Von den etwa 340 Räumen der Residenz sind heute 42 Räume zu besichtigen. Das Schloss kann täglich besichtigt werden. Es werden auch Führungen angeboten. Sehenswert sind auch die Hofkirche und der Hofgarten.
Festung Marienberg
Die Festung liegt oberhalb der Stadt. Von 1253 bis 1719 war die Festung Marienberg die Residenz der Würzburger Fürstbischöfe. Bei der Bombardierung Würzburgs am 16. März 1945 wurde die Festung stark beschädigt und ab 1950 wieder aufgebaut. Heute beherbergt die Festung Marienberg das Mainfränkische Museum Würzburg, das Fürstenbaumuseum sowie die Festungskirche.
Dom St. Kilian und Schönbornkapelle
Der Dom ist die viertgrößte romanische Kirche Deutschlands. Der Bau begann um 1040 und wurde mit dem Bau der Osttürmen 1237 vollendet. Der Innenraum wurde 1701 durch Pietro Magno im Hochbarock stuckiert. 1945 brannte der Dom bei der Bombadierung völlig aus. Der Wiederaufbau dauerte bis 1967. Die angebaute Schönbornkapelle diente als Grablege für die Fürstbischöfe aus dem Hause Schönborn.
Neumünster
Die Romanische Basilika stammt aus dem 11. Jahrhundert, der Chor und der schmuckvoller Turm aus dem 13. Jahrhundert. Die mächtige Kuppel und die aufwändige Barockfassade entstanden in den Jahren 1710 bis 1716. Beim Luftangriff auf Würzburg am 16. März 1945 blieb die bauliche Substanz erhalten, jedoch verbrannte die Inneneinrichtung zum größten Teil. Im dazugehörigen Lusamgärtlein befindet sich das Grabdenkmal für Walther von der Vogelweide, der in Würzburg seinen Alterswohnsitz von Friedrich II. erhielt.
Marienkapelle
Sie ist eine imposante spätgotische Hallenkirche der Bürgerschaft auf dem Unteren Marktplatz und gilt als ein Höhepunkt der Kunstgeschichte Würzburgs. Der Bau der Marienkapelle wurde 1377 begonnen und mit dem Turmbau gegen 1480 vollendet. Im Jahr 1945 verbrannte der gesamte Dachstuhl und die hölzerne Inneneinrichtung. Die Marienkapelle wurde deshalb komplett neu ausgestattet.
Käppele
Die Wallfahrtskirche thront auf dem Nikolausberg über Würzburg. Die Pieta, die heute im Gnadenaltar der Kapelle zu finden ist, soll bereits 1650 für Wunder und Erscheinungen gesorgt haben, die Gläubige aus der ganzen Region angezogen haben. Auch heute noch besuchen, besonders in der Pfingstwoche, viele Wallfahrer das Käppele. Zu Fuß ist das Käppele über einen malerischen Stationsweg mit 14 Kapellen, der ebenfalls nach einer Idee von Balthasar Neumann angelegt wurde, mit lebensgroßen Figurengruppen von Peter Wagner zu erreichen.
Die alte Mainbrücke
Sie wurde 1473 bis 1543 erbaut von Baumeister Hans von Königshofen. Im 2. Weltkrieg wurde sie zwar stark beschädigt, konnte aber wieder restauriert werden.